“Cléo de Mérode” Fussnoten V (- S.596)


  • “…mit Einschüssen, die schwarz umrandet sind wie die Augen der Cléo de Mérode…” (S.367)

Cléo de Mérode, geborene Cléopatre-Diane de Mérode (* 27. September 1875 in Paris; † 17. Oktober 1966 ebenda) war eine französische Ballerina und Varieté-Tänzerin.

  • Josef Israelplein (S.380)

Ein Platz in Den Haag. Dort stand das Shell-Gebäude, auf dessen Dach man den Leitstrahlsender für die Steuerung der V2 nach England aufgebaut hatte……

  • Moxie (S.406)

„Mmmh, das Zeug schmeckt ja wie Moxie…“

 

  • DC-3 (S.418)

„Das Flugzeug ist eine mitgenommene DC-3“

Die Douglas DC-3 ist ein Flugzeug der Douglas Aircraft Company, das in 10.655 Exemplaren im Original und in 4.937 in Lizenz gebaut wurde, von denen einige noch heute kommerziell eingesetzt werden. Einen hohen Bekanntheitsgrad in Deutschland erlangte die DC-3 als „Rosinenbomber“ während der Berliner Luftbrücke.

  • Juan d’Arienzo (S.420)

„…einen alten Tango von Juan d’ Arienzo pfeifend…“

Juan D’Arienzo Améndola (* 14. Dezember 1900 in Buenos Aires); † 14. Januar 1976 ebenda), genannt „El Rey del Compás“, war ein argentinischer Musiker (Violinist), Arrangeur, Bandleader, Komponist des Tangos. 1978, also lange nach dem Pfeifen im Buch, komponierte er den Tango “Hotel Naipaula”

  • Blavatsky-Flügel (S.424)

„Nur der Blavatsky-Flügel der PSI-Sektion war ausser Haus…“

Wäre es eventuell ratsam, das Medium  Madame Blavatsky um spirituelle Hilfe zu bitten? Liebe Frau Blavatsky, wann wird es endlich wieder Frühling?

  • La Gazza Ladra (S.430)

„Ein Leierkastenmann nudelt Rossinis Ouvertüre zu La Gazza Ladra („Die diebische Elster“, Anm. Hibou), die, wie wir später in Berlin, sehen werden, einen Höhepunkt der Musikgeschichte darstellt, den alle ignoriert und statt dessen Beethoven vorgezogen haben, der es immer nur zu Absichtserklärungen brachte)“

Pynchon kennt seinen Rossini, wie die mehrfache Erwähnung auch von „Wilhelm Tell“ zeigt. Im Übrigen haben eben nicht alle Rossini ignoriert, dessen „La Gazza Ladra“ am 31 Mai 1817 in der Scala zu Mailand Première feierte, auch Bianca Castafiore, die „Mailänder Nachtigall“,  sang ausser Gounod manchmal Rossini, ja, der diebischen Elster ist bei „Tim und Struppi“ sogar ein ganzer Band gewidmet!

  • Gödels Theorem (S. 433) (501)

„Die barsche, irisch-proletarische Version von Gödels Theorem“ („was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen“ nach Murphy):

Jedes hinreichend mächtige formale System ist entweder widersprüchlich oder unvollständig.

  • DP (S.441)

„Displaced Persons“: nach dem Krieg gab es viele Versprengte. (Aber was sind plazierte Leute?)

  • Imipolex G (S.433, 444, etc.) „Schwarzgerät

„Das ‚S-Gerät‘, das Slothrop wie einen heiligen Gral zu jagen glaubt…“

Mit ihm wird die Rakete plötzlich ungeahnte Formen und Wirkungen annehmen? Eine einzige V2 war mit Imipolex ausgerüstet. Nu aber ist Wernher von Braun tot. Wir müssen also die NASA fragen, was es ist.

  • Eibe (S.473)

„Das ist die eine Bedeutung der Form der Tunnel hier unten in den Mittelwerken. Eine andere mag in der alten Rune liegen, die für die Eibe steht, oder den Tod.“

Die Eiben (Taxus) bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Eibengewächse (Taxaceae). Der wissenschaftliche Name der Gattung leitet sich von dem griechischen Wort für Bogen τóξoν ab und verweist auf die ursprüngliche Verwendung des Holzes.

An der Eibe sind alle Teile giftig, ausser dem Frucgtfleisch der roten Beere. Samen, Nadeln und Rinde enthalten das Alkaloid Taxin, Menschen und Pferde haben sich oft daran vergiftet. Die Eibe vermehrt sich durch Windbestäubung (Anemophlie). Habt ihr jemals Eiben in windstillen Gegenden gesehen?

  • Bayros (S.517)

„…dass die haarlose Fotze in den Bildern von Bayros nachempfunden ist…“

 

  • Moisin (S.531)

„die Anleitung für das Zerlegen einer Moisin“

If the Moisin Nagant Rifle is so great?

Why was the Soviet Union the only country in World War Two to make its primary infantry weapon a submachine gun?

Why were the Soviets happy to cut a Moisin Nagant Rifle barrel in two, to make two Ppsh-41’s?

  • On s’engage, et puis on voit (S.541)

„Napoleon schrieb: ‚On s’engage et puis on voit.‘ In freier Übersetzung heißt das. „Man muß zunächst einen ernsten Kampf aufnehmen, dann wird schon das weitere ersichtlich“. So haben wir auch zunächst einen ernsten Kampf im Oktober 1917 aufgenommen, und dann wurden schon einige solcher Einzelheiten ersichtlich (vom Gesichtspunkt der Weltgeschichte sind es zweifellos Einzelheiten), wie der Brester Frieden oder die „neue ökonomische Politik““ usw. Die Leninsche Theorie und Taktik der Kompromisse ist also nur die sachlich-logische Folge aus der marxistischen, der dialektischen Geschichtserkenntnis, daß die Menschen zwar ihre Geschichte selbst machen, sie aber nicht unter selbstgewählten Umständen machen können.” (Georg Lukacs)

  • Ajtys (s.557)

„Es ist ein Ajtys – ein Gesangsduell.“

Die Kasachen sind ein gastfreundliches Volk. Wenn Sie unangemeldet zu einem Kasachen zu Besuch kommen, wird er sich genauso sehr freuen, als wenn Sie nach vorheriger Einladung gekommen wären. Achtung vor den Älteren, Toleranz und Friedfertigkeit sind Grundtugenden der Kasachen; jedes Kind lernt sie- und deswegen gibt es in Kasachstan auch keine nationalen oder religiösen Konflikte.
Einen Gast empfängt man an einem reichlich mit Nationalspeisen gedeckten Tisch (Dastarchan), wenn möglich, in der Jurte.

Bei den Kasachen wird die Kunst der schönen Rede und der instrumentellen Begleitung von alters her hochgeschätzt. Personen, die diese Kunst der sprechenden und musikalischen Improvisation beherrschen (Akyn), werden im Volk hochgeschätzt. Beliebt sind öffentliche Wettstreite der Akyns (Ajtys). Die am meisten verbreiteten Volksinstrumente sind die zweisaitige Dombra und das Streichinstrument Kobyz.

  • Qumys (S.558)

„Du hast zu viel getrunken vom Qumys,/ mir scheint, ich höre die Worte des Qumys…“

Das Darbieten von Stutenmilch zum Empfang wurde bei den Mongolen als Ehrerweis betrachtet, wie Ibn Battuta in seiner arabischen Reiseschilderung in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts beschreibt: „Diese Türken kennen die Gewohnheit nicht, einen Neuankömmling unterzubringen und ihm eine Summe auszusetzen. Sie schicken ihm lediglich Hammel und Pferde zum Schlachten, ferner Schläuche mit qumys (Stutenmilch). Darin besteht ihre Ehrung.“ Zitiert nach Bertold Spuler, Geschichte der Mongolen. Nach östlichen und europäischen Zeugnissen des 13. und 14. Jahrhunderts, Zürich 1968, 225; eine ausführliche Beschreibung findet sich ebenfalls in in dem Kapitel über ‚Die große Tatarei‘ in Hans Schiltbergers Reisebuch, hg. von Valtentin Langmantel (= Bibliothek des litterarischen Vereins 172), Tübingen 1885, cap. 37, 61f.; vgl. auch Thomas T. Allsen: Culture and Conquest in mongol Eurasia, Cambridge 2001, S. 128.

  • John Dillinger (S.577)

„Die Wände sind mit grossformatigen Fotos von John Dillinger dekoriert…“

John Herbert Dillinger (22. Juni, 190322. Juli, 1934) war ein Amerikaner Bankräuber, betrachtet worden durch einiges, um ein gefährlicher Verbrecher zu sein, während andere ihn als Letzttag anbeteten Robin Hood. Er gewann dieses Renommee (und den Spitznamen „Hasen“) für seine würdevollen Bewegungen während Bank heists, wie Springen über die Gegen- (eine Bewegung kopierte er angenommen von den Filmen) und schmalen Getaways von der Polizei. Seine Großtaten, zusammen mit denen anderer Verbrecher der dreißiger Jahre Tiefstandära, wie Bonnie und Clyde und MA Barker, vorherrsch der Aufmerksamkeit der amerikanischen Presse und seinen Lesern während, was manchmal als gekennzeichnet allgemeiner Feind ära, zwischen 1931 und 1935, eine Periode, die zu die weitere Entwicklung vom modernen und das hoch entwickelter führten FBI. 1974 während seiner ersten Reise nach Amerika, Künstler Joseph Beuys zahlender Tribut zu John Dillinger, durch reenacting seinen Tod außerhalb des Biograph Theaters.

  • Die Böse Stunde“ (S.585)

„Die Stunde zwischen elf und zwölf am Vormittag ist die Böse Stunde, zu der die Weisse Frau mit dem grossen Schlüsselbund aus ihrem Berg heraustritt…“

Diese Erscheinung wird oft auch „Die Mittagsfrau“ genannt. J.J. Rousseau erschien sie, als er nach Paris wanderte. Er schrieb danach sogleich die erste seiner berühmten Schriften. Agnostiker (also net hibou ) behaupten, er habe lediglich einen Sonnenstich gehabt….

  • Ekrü, Kardeelen, Semiretschje, Kremser

In Pynchons Werk befinden sich auch diese unerklärlichen Worte…….“

  • „Don’t sit under the apple tree“ (S.596)

ARTIST: Glenn Miller

TITLE: Don’t Sit Under the Apple Tree

Lyrics and Chords

 

 

Don’t sit under the apple tree with anyone else but me

Anyone else but me, anyone else but me, no, no, no

Don’t sit under the apple tree with anyone else but me

‚Til I come marchin‘ home

 

/ G – GC G / D – GC GD / G – GC G / D – G – /

 

Don’t go walkin‘ down Lovers‘ Lane with anyone else but me

Anyone else but me, anyone else but me, no, no, no

Don’t go walkin‘ down Lovers‘ Lane with anyone else but me

‚Til I come marchin‘ home

 

I just got word from a guy who heard

From the guy next door to me

The girl he met just loves to pet

And it fits you to a T

So, don’t sit under the apple tree with anyone else but me

‚Til I come marchin‘ home

 

/ C – / GD G / Em – / D – / G – GC G / D – G – /

 

Don’t give out with those lips of yours to anyone else but me

Anyone else but me, anyone else but me, no, no, no

Watch those girls on foreign shores, you’ll have to report to me

When you come marchin‘ home

 

Don’t hold anyone on your knee, you better be true to me

You better be true to me, you better be true to me

Don’t hold anyone on your knee, you’re gettin‘ the third degree

When you come marchin‘ home

 

You’re on your own where there is no phone

And I can’t keep tabs on you

Be fair to me, I’ll guarantee

This is one thing that I’ll do

I won’t sit under the apple tree with anyone else but you

‚Til you come marchin‘ home

 

Don’t sit under the apple tree with anyone else but me

I know the apple tree is reserved for you and me

And I’ll be true ‚til you come marchin‘ home

 

/ G – GC G / D – D7 – / A – D7 – G – GC G /

 

 

 

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