Museum der Liebe

“Es scheint ein sehr verzweigtes Museum zu sein…” Von überall kommen sie zusammen, alle meditieren sie die Vergangenheit, betrachen Bücher, Bilder und Ausstellungsstücke in diesem irdisch nicht lokalisierbaren Ort. Das Museum wechselt auch hȁufig seine Gestalt, ist bald Tempel, bald Schuppen, bald Büro, bald Keller. Einige der Sȁle sind auch nur auf eigene Gefahr zu betreten. Überall stehen Wȁchter. Der “Ort” ist eher phantastisch; im Süsswarencafé – Cafés gehören mal nun zu Museen –  gibt es Kuchenwagen, in die man hineingehn kann, und innen: zahlreiche klebrige Regale! Im anderen Café kann man den Sonnenuntergang betrachten, hier sind die Sacharomanen am falschen Platz! Wir begegen dem eben erst angekommenen Pirate Prentice wieder, der rollt einen klebrigen Faden von seiner Toffeekugel ab – oder auf? – und wir denken an Ariadne… Seinen Faden aufrollend trifft Geoffrey Prentice alte Bekannte – wie Sir Stephen Dodson-Truck, den Springer Gerhardt von Göll – aber auch neue wie Pater Rapier, Sammy Hilbert-Spaess, oder den fettigen Jeremiah (“Gnadenreich”) Evans mit seiner Pompadourfrisur. Der um alle Lieben seines Lebens weinende Prentice trifft hier auch Katje Borgesius, der wir in Holland und Deutschland begegneten, die ihm in London zugeführt wurde, wieder. Ach…könnten wir die Welt umarmen!

Advertisements
Schlagwörter: , , ,

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: